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Chile

Reiseinfos und Regionen

Chile ist mit ca. 4.300 km das Land mit der längsten Nord-Süd Distanz der Welt. Und genau so gigantisch wie diese Strecke, ist auch seine Vielfalt. Sowohl geografisch, wie auch kulturell und klimatisch.

Von der Atacama, der trockensten Wüste der Welt, durch die moderne Hauptstadt Santiago de Chile, welche eingebettet liegt zwischen den schneebedeckten Anden im Osten, sonnendurchflutete Weintäler im Süden und dem Pazifischen Ozean im Westen, zu den dichten, uralten Wäldern, vergletscherten Vulkangipfeln und glitzernden Seen im Lake District und weiter in die wilde Patagonischen Steppe am Südende es Kontinents. Chile hat einfach alles für einen perfekten Erlebnisurlaub.

Reiseinfos Chile:

Vor Ihrer Reise nach Chile und Südamerika möchten wir Ihnen hier noch einige Reisetipps und Informationen mit auf den Weg geben.
Allgemeines
Klima
Gesundheit
Wissenswertes für die Reise
Aktivitäten, Transport & Unterkünfte

Die Regionen in Chile:

Erfahren Sie hier mehr über die vielen unterschiedlichen Regionen, die Chile zu bieten hat.
Santiago de Chile & Region
Die Osterinsel
Lake District
Atacama Wüste
Patagonien & Antarktis


Reisetipps für Chile von Aventura Südamerika

• Reisen Sie in Chile in den Nationalpark Torres del Paine und verbringen Sie einige Tage im Eco-Camp Patagonien. Hier werden Nähe zur Natur und angenehmer Komfort verbunden.

Allgemeiner Hinweis

Alle Informationen in unseren Länderinfos sind sorgfältig recherchiert, wobei für besonders Informationen des Auswärtigen Amtes und eigene Erfahrungen nutzen. Trotzdem können wir für die Richtigkeit keine Garantie übernehmen.

Allgemeines

• Offizieller Name: Republik Chile

• Hauptstadt: Santiago de Chile

• Landessprache: Spanisch

• Einwohner: ca. 17 Millionen

• Landeswährung: Chilenischer Peso / 1 Euro = ca. 643 Pesos

• Größe: 755.696 km²; das ist in etwa die doppelte Größe Deutschlands

• Zeitzone: UTC -4; das bedeutet, dass der Zeitunterschied zwischen Mitteleuropa und Chile -6 Stunden zur Europäischen Sommerzeit und -4 Stunden zur europäischen Winterzeit beträgt. Im März und Oktober findet die Zeitumstell

Beste Reisezeit und Klima

Durch die Nord-Süd-Ausdehnung Chiles, gibt es verschiedene Klimazonen. Das Land kann im Prinzip das ganz Jahr über zu bereisen. Einschränkungen gibt es für Patagonien, wo der Winter von Mai bis September sehr ungemütlich und auch schneereich sein kann und für einige Teile der Anden. Außerdem wird das Wetter stark vom Humboldt-Strom beeinflusst, welcher kaltes, arktisches Meerwasser vorbei an Chiles Küste, nach Süden fließen lässt.

Santiago de Chile

Santiago, die Hauptstadt Chiles, hat ein mediterranes Klima, mit warmen Sommern bis zu 28 Grad und kühleren Wintern mit durchschnittlich 13 Grad und Nachttemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Die wenigen Niederschläge konzentrieren sich besonders auf die Wintermonate.

Osterinsel

Auf der Osterinsel herrscht ein subtropisches Klima. Im Juli und August ist "Winter" und die Temperaturen steigen auf angenehme 18 Grad. Die höchsten Temperaturen erreichen 28 Grad im Februar. Regnen tut es in allen Monaten, besonders im April, wobei die Regenfälle nicht sintflutartig daherkommen. Die Osterinsel sind also ein Reiseziel für das ganze Jahr.

Die Anden

In den Anden ist das Klima je nach Höhenlage deutlich unter dem vom Santiago de Chile, welches nur 50 km von den beliebten Skigebieten entfernt liegt. Im Winter wird es hier frostig kalt und es fällt viel Schnee.

Atacama Wüste

In der Atacama Wüste ist es das ganze Jahr über angenehm warm und sehr trocken. Die Temperaturen im Sommer erreichen maximal 32 Grad und kühlen nachts auf höchstens 16 Grad runter. Im Winter beträgt die Tagesdurchschnittstemperatur 22 Grad und nachts kann es auf knapp 0 Grad abkühlen.

Lake District

Der Lake Distrikt hat etwa das Klima, wie wir es aus Norddeutschland kennen. Die Sommer sind angenehm, wobei es auch regnen kann. Die Winter sind dagegen deutlich kühler, aber nicht sibirisch kalt und es regnet viel und häufig.

Patagonien

Aufgrund der Nähe zu den beiden Ozeanen Atlantik und Pazifik, sowie der Antarktis und dem Südpatagonischen Eisfeldes ist das Wetter in Patagonien und dem Torres del Paine Nationalpark nur sehr schwer vorauszusagen. Schönem Wetter im Frühjahr, Frühsommer oder Herbst (Oktober, November und April) kann ohne Vorwarnung plötzlich Regen oder sogar Schnee folgen. Auch im Sommer (Dezember - März) sollte man jederzeit auf starke und auch kalte Winde und Regenfälle eingestellt sein. Die durchschnittliche Temperatur im Sommer liegt bei 11 Grad, wobei maximal 24 Grad erreichte werden und es nachts auf 2 Grad abkühlen kann.

Gesundheit

Impfschutz

Es wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A empfohlen. Für Langzeitaufenthalte zusätzlich gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Außerdem sollten die Standardimpfungen auf dem neuesten Stand sein.
Gelbfieber
Bei Einreise auf die Osterinseln aus einem Gelbfiebergebiet, wird der Nachweis über eine Impfung verlangt.
Höhenkrankheit

In höheren Lagen ab 2.000 Meter kann es zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen. Wenn Sie in höher gelegene Gebiete reisen, sollten Sie auf eine Akklimatisation, z.B. durch Zwischenübernachtung auf "halber Höhe", achten.

Durchfallerkrankungen

Diese vermeiden Sie am einfachsten, indem Sie sich häufig die Hände mit Seife waschen, nur gekochte oder geschälte Nahrung zu sich nehmen, Wasser aus Flaschen trinken und ein Händedesinfektionsmittel mitführen und benutzen.

Wir empfehlen generell vor der Reise einen Tropen- oder Reisemediziner aufzusuchen und sich beraten zu lassen.

Wissenswertes für die Reise nach Chile

Einreisebestimmungen für Chile

Für Deutsche, Schweizer und Österreicher ist die Einreise nach Chile unproblematisch. Sie müssen lediglich Ihren bei der Einreise noch 6 Monate gültigen Reisepass vorlegen und bekommen Ihren Einreisestempel. Die vorab auszufüllende Einreisekarte müssen Sie bis zur Ausreise aufbewahren.

Sicherheitshinweise für Chile: Kriminalität

Chile gilt in Südamerika als ein sehr sicheres Reiseland. Besonders außerhalb der größeren Städte, ist die Gefahr von Diebstehlen gering. In Santiago und anderen größeren Städten sollten Sie sich vor Taschendiebstehlen und Trickbetrügern in Acht nehmen und auf des öffentliche zur Schau stellen von Wertsachen verzichten.

Verkehr

Die Verkehrswege in Chile sind eigentlich recht gut ausgebaut, doch kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Diese sind meist auf technische Probleme von Fahrzeugen, Übermüdung der Fahrer oder überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Sollten Sie Chile mit einem Mietwagen bereisen wollen, prüfen Sie bitte den technischen Zustand des Wagens und versichern Sie sich, dass ein funktionsfähiger Ersatzreifen vorhanden ist. Auch sollten Sie die Entfernungen nicht unterschätzen und keine zu langen Wegstrecken einplanen. 500 km in Chile sind nicht zu verglichen mit 500 km auf europäischen Autobahnen.

Natur

Chile liegt in einem tektonisch und vulkanisch aktiven Gebiet und es muss ständig mit unvorhersehbaren Aktivitäten gerechnet werden. Hierbei kann es auch zu Tsunamis an der Küste kommen. Wer auf eine Trekkingtour in Chile geht, sollte dies nur gut ausgerüstet und mit erfahrenen Guides tun.

Rund ums Geld

In Chile wird mit dem Chilenischen Peso bezahlt, der momentan mit 1 Euro zu 643 Pesos gerechnet wird. Sie können Bargeld am einfachsten mit Ihrer EC-Karte mit dem Maestro Zeichen oder der Kreditkarte an entsprechenden Geldautomaten abheben. Im Allgemeinen werden Fremdwährung wie Dollar und Euro selten als Zahlungsmittel akzeptiert, können aber in Wechselstuben getauscht werden. Es ist sinnvoll Kleingeld dabei zu haben, da vielerorts nicht ausreichend Wechselgeld verfügbar ist.

Nebenkosten vor Ort

Chile gehört im Vergleich zu den anderen Ländern in Südamerika zu den teureren Reiseländern. Sie sollten also damit rechnen, dass Sie im Alltag nicht viel weniger Geld benötigen als in Westeuropa. Die Kellner im Restaurant erwarten ein Trinkgeld von ca. 10 %.

Stromspannung

Wie in Westeuropa kommt der Strom in Chile mit 220 Volt aus der Steckdose. Allerdings haben einige Steckdosen ein anders Format. Sie können jedoch Adapter in den meisten Supermärkten im Land kaufen

Über die Chilenen

Die Chilenen behandeln Ihre Gäste freundlich, hilfsbereit und mit Respekt und erwarten das Gleiche selbstverständlich auch von Ihrem Gegenüber. Sollten Sie ein wenig Spanisch sprechen, probieren Sie es ruhig aus, auch wenn sich das Chilenische Spanisch sehr vom "Hochspanisch" unterscheidet.
Ihre Gastgeber werden es durchaus zu würdigen wissen, dass Sie es versuchen und sich eventuell mit einem Pisco Sour revanchieren. Ein Großteil der Bevölkerung stammt von Europäischen Einwanderern ab, es gibt jedoch noch ca. 700.000 Indigenas in Chile, deren urspüngliche Zahl durch Ausrottung, Vertreibung und Diskriminierung stark dezimiert wurde. Auch heute Leben die Ureinwohner Chiles häufig noch am Rande der Gesellschaft, wobei es nicht selten zu sozialen Spannungen kommt.

Aktivitäten, Transport und Unterkünfte


Aktivitäten

Chile es eines der besonders vielfältigen Länder Südamerika´s und besonders für Outdoor-Freunde ein Traum. Im Torres del Paine Nationalpark erwarten den Reisenden Trekkingtouren der Extraklasse, wie z.B. den berühmten W-Trek durch Patagonien. In der Atacama Wüste und in den Anden lassen sich ebenfalls wunderschöne und erlebnisreiche Wanderungen unternehmen.

Aber auch für Natur- und Tierbeobachtung gibt es Reisen nach Chile. Hier eignet sich besonders Patagonien, wo man u. A. eine Vielzahl an Vögeln, Guanacos, Füchse, Stinktiere, Rehe, Kondore und vielleicht sogar einen Puma sehen kann. Andere spannende Aktivitäten bei einer Reise durch Chile sind Reit-Touren, Skiing, Kayak-Touren und Rafting-Touren. Geübte Bergsteiger können in den Anden von Chile auch Gipfeltouren unternehmen, z.B. auf den Cerro El Pomo oder den Ojos del Salado. Doch nicht nur für Abenteuerreisende hat Chile viel zu bieten. Für Kulturreisende gibt es besonders rund um die Hauptstadt Santiago eine Menge zu unternehmen, wie beispielsweise einer Tagestour nach Valparaiso oder eine Weintour durch Chiles Weinregion.

Transport

Chile ist sehr gut erschlossen und Sie können beinah alle Landesteil mit bequemen und komfortablen Überlandbussen erreichen. Durch die Langen Distanzen können diese Fahrten aber schon einmal 24 Stunden dauern. Aufgrund der Größe bzw. Länge von Chile, bieten sich Inlandsflüge für die Überbrückung großer Distanzen an.
Es gibt außerdem auch eine Eisenbahnlinie, die von Santiago in Richtung Süden bis nach Chillan verkehrt. Mit dem Mietwagen können Sie natürlich auch im Land unterwegs sein, beachten Sie aber bitte die Sicherheitshinweise "Verkehr". Es gibt auch einige interessante Schiffsverbindungen. So können Sie entlang der Küste von Puerto Montt nach Punta Arenas und von Punta Arenas weiter nach Ushuaia auf Feuerland in Argentinien fahren.

Unterkünfte

In Chile gibt es ein sehr breites Angebot für Hotels und Pousadas, wobei sich Preise und Qualität ab der Mittelklasse kaum vom westeuropäischen Niveau unterscheidet. Besonders in den touristischen Gebieten werden Sie ein großes Angebot vorfinden, wobei wir eher kleine, private Pensionen empfehlen, die vom Eigentümer persönlich geführt werden. Eventuell fehlender Standard wird durch Freundlichkeit wettgemacht und Ihr Geld bleibt in der Region und geht nicht an irgendeine unpersönliche Hotelkette. In den Nationalparks gibt es häufig auch Zeltplätze und einfache Hütten. Eine besonders schöne Unterkunft ist das Eco-Camp Patagonia im Nationalpark Punta Arenas, wo die Besucher in Yurten-Artigen Zelten mit allen Annehmlichkeiten übernachten.

Santiago de Chile und Region

Santiago de Chile

Santiago de Chile ist mit ca. 6 Millionen Einwohnern die Hauptstadt und auch das wirtschaftliche Zentrum Chiles. Etwa 1/3 aller Chilenen leben in dieser Region am Fuße der Anden, welche sich im Hintergrund der Stadt majestätisch in den Himmel erstrecken.

Die moderne Metropole bietet viele interessante Museen zum Besichtigen und verschiedene Fußgängerzonen und Parkanlagen zum Bummeln und Spazierengehen. Es gibt auch eine Vielzahl an kleinen, netten Cafes oder individuellen Kunst-Galerien die man besuchen kann. Besonders sehenswert sind der Plaza de Armas im historischen Zentrum der Stadt und der Regierungspalast La Moneda.

Einen tollen Ausblick über die Stadt genießt man vom Cerro San Cristobal. Wer die Nacht gerne zum Tag machen möchte, dem seien die Stadtviertel Providencia, Bellavista, Las Condes und Vitacura empfohlen.

Weintäler & Valparaiso

Auch in der Umgebung von Santiago gibt es viel zu entdecken. Auf sanften Hügeln südlich der Hauptstadt erstreckt sich Chiles Weinanbaugebiet. Viele Sonnenstunden lassen hier Trauben von hoher Qualität wachsen, wobei die Besten im Valle de Colchagua zu finden sind. Lohnenswert ist auf jeden Fall eine Wein-Tour auf einem der vielen Weingüter, wo man neben einer leckeren Verköstigung viel Interessantes über die Geschichte des Weins in Chile erfährt.

Etwa zwei Autostunden von Santiago entfernt liegt die Hafenstadt Valparaiso, welche wegen Ihres historischen Stadtkerns und der Kolonialarchitektur von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Eine besondere Attraktion sind die „Ascensores“, die Aufzüge aus dem 19. Jahrhundert, welche die Unter- mit der Oberstadt verbinden, in der man durch die engen Gassen, gesäumt von bunten Fassaden, spazieren kann. Interessant ist außerdem ein Besuch im Haus des verstorbenen Literatur-Nobelpreisträgers Pablo Neruda, von wo man einen großartigen Ausblick über den Hafen und den Pazifischen Ozean hat.

Hier sehen Sie unsere Reisen nach Santiago de Chile

Ausflug in die Anden

Im Hintergrund Santiago’s erstreckt sich bereits die gigantische Andenkette. Nicht weit von Santiago entfernt liegen dann auch bereits die ersten Ski-Gebiete, wo man ab einer Höhe von 2.000 Metern alle Arten von Wintersport betreiben kann (Schneesaison von Juni/Juli bis September/Oktober). Es gibt verschiedene Pisten in allen Schwierigkeitsgraden und die Infrastruktur ist mit der, europäischer Skigebiete vergleichbar. Wer gerne einen Andengipfel besteigen möchte, dem sei eine Trekkingtour auf den Cerro El Plomo empfohlen.

Hier sehen Sie unsere Trekkingtour auf den Cerro El Plomo


Die Osterinsel

In 6 Flugstunden erreicht man von Santiago de Chile aus die mitten im Pazifischen Ozean gelegene Osterinsel. Auf dieser so abgelegen Insel hat sich eine völlig eigene Kultur entwickelt, welche uns besonders durch die zum Teil über 10 Meter hohen Steinstatuen, den Moais, bekannt ist. Zu empfehlen sind besonders der Vulkan Rano Kao und das nachgelegenen Ruinendorf Orongo, welches man am besten zusammen mit einem einheimischen Guide erkundet, der einem alles über diese faszinierende Kultur erklären kann. Spannend ist auch ein Abstecher zum Anakena Strand, wo angeblich der erste Mensch die Insel betreten hat.

Hier sehen Sie unsere Reisen auf die Osterinsel

Lake District

Der Lake District, bzw. die Region der Seen liegt zwischen Santiago und Patagonien und bietet atemberaubende Landschaften und einsame Nationalparks. Hier ziehen riesige dunkle Wälder, schneebedeckte Vulkane, glitzernde Seen und kleine gemütliche Dörfer und Städtchen die Besucher in Ihren Bann. Besonders schön ist eine Wanderung entlang der Hänge des Vulkan Osornos bis zu den Petrohue Fälle, welche in mehreren Kaskaden spektakulär ins Tal rauscht sowie der Besuch im Alerce Andino Nationalpark, wo bis zu 3000 Jahre alte Bäume zu bewundern sind.

„Zentrum“ der Region ist die gemütliche Stadt Puerto Montt, welche selber sehenswert ist, die aber auch Ausgangsort für viele Touren in die Umgebung und auf die Insel Chiloe ist. Hier beginnt bzw. endet die Straße Carretera Austral, welche durch einzigartige Landschaften und spektakuläre Natur bis nach Patagonien führt.

Hier sehen Sie unsere Reisen in den Lake District in Chile

Atacama Wüste

Die Atacama Wüste im Norden Chiles ist eine der größten Attraktionen des Landes. Sie gilt als trockenste Wüste der Welt, da hier so gut wie kein Regen fällt.
Der Humboldtstrom ist eine kalte Meeresströmung an der chilenischen Pazifikküste und verhindert, dass Regenwolken am Festland ankommen. Allerdings sorgt das Schmelzwasser aus den Anden trotzdem für eine vielfältige Flora und Fauna.
Von der kleinen Oasenstadt San Pedro de Atacama lassen sich tolle Ausflüge unternehmen. In der nahen Umgebung lockt das Valle de Luna – das Mondtal – mit bizarren Gesteinsformationen, etwas weiter entfernt liegen die Tatio Geysire, welche pünktlich zum Sonnenaufgang farbenfrohe Ausbrüche vor dem strahlend blauen Himmel zeigen. Geysire und Thermalquellen gibt es in dieser Region aufgrund seines vulkanischen Ursprungs. Darüber hinaus können Sie den Salzsee Salar de Atacama mit kleinen Lagunen, in denen Flamingos leben, besichtigen.

Interessant sind auch die kleinen Wüstendörfer in denen die Einheimischen Aymara leben, und wo man wunderschönes Kunsthandwerk bekommen kann. Wer von der Wüste dann noch nicht genug hat, der kann auch die in Bolivien liegende Uyuni Salzwüste besuchen. Generell ist beim Reisen durch die Atacama Wüste darauf zu achten, dass die Temperaturunterschiede von Tag zu Nacht sehr groß ausfallen. Während es tagsüber bis zu 30 Grad oder mehr sein können, liegt die Temperatur in der Nacht schnell bei -10 Grad oder kälter. Vor allem für abends und nachts braucht man also warme Kleidung.

Hier sehen Sie unsere Reisen in die Atacama Wüste

Patagonien und Antarktis

Der Nationalpark Torres del Paine gehört zu einem der beliebtesten Reiseziele in Chile und Patagonien. Der Park umfasst ein riesiges Gebiet von 2420 km² und bietet Wanderwege für bis zu 14tägigen Trekkingtouren.

Besonders beliebt sind die komplette Umrundung des gigantischen Torres del Paine Massivs oder der sogenannte W-Trek, eine Trekkingtour bei dem die bekanntesten Highlights des Parks besucht werden. Es gibt viele Höhepunkte im Park, wobei besonders die bis zu 3050 m hohen Gesteinstürme rund um den Cerro Paine Grande charakteristisch sind. Aber es erwarten den Besuch auch glitzernde Seen, riesige Gletscher, schroffe Felsen, dichte Wälder und eine eindrucksvolle Flora und Fauna. Im Park leben unter Anderem Füchse, Kondore, Guanacos, Nandus und sogar Pumas. Den Park erreicht man mit Bussen entweder von El Calafate in Argentinien oder von Puerto Natales in Chile, welches deutlich kürzer ist. Im Park stehen, wie im Los Glaciares Nationalpark in Argentinien, Zeltplätze und einfache Schutzhütten für die Übernachtung zur Verfügung.

!Tipp! Besuchen Sie das wunderschöne Patagonia EcoCamp und genießen Sie die Nähe zur Natur ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Nationalpark Los Glaciares (Argentinien)

Der Nationalpark Los Glaciares hat eine Gesamtgröße von 724.000 Hektar und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Dreizehn Gletscher schieben sich über das Patagonische Eisfeld im Landesinneren in Richtung Atlantik und laufen als gewaltige Eiskolosse in den Seen Lago Viedma und Lago Argentino aus.

Der Nationalpark ist ein Paradies für Wander- und Naturliebhaber. Auf vielen schönen Wanderwegen können neben der beeindruckenden Gletscher- und Berglandschaften auch viele Tiere, wie z.B. Füchse, Kondore, Nandus, Guanakos und sogar Pumas beobachtet werden. Zu den Höhepunkten des Nationalparks Los Glaciares zählen unter Anderem der Fitz Roy Mountain und der Gletscher Perito Moreno. Die Anreise erfolgt meist über den Flughafen in El Calafate, von wo aus man den Perito Moreno schnell erreichen kann. Wer in der Region um den Fitz Roy Wandern möchte, der fährt mit dem Bus weiter nach El Chalten, von wo aus man den nördlichen Eingang des Los Glaciares Nationalparks erreicht. Andere beliebte Aktivitäten in der Region sind Bootstouren zu den verschiedenen Gletschern, aber auch Reittouren oder der Besuch einer typischen, patagonischen Estancia.

Fitz Roy (Argentinien)

Die Region um das Fitz Roy Massiv gehört zum Nationalpark Los Glaciares und ist ein El Dorado für Trekkingtouren. Der Zugang zum Park erfolgt über das kleine Dorf El Chalten. Rund um das Massiv gibt es viele Wanderwege für ein- oder mehrtägige Touren. Im Park erwartet den Besucher dann eine Landschaft aus Eis und Felsen, aber auch aus glasklaren Lagunen und dichten Wäldern. Besonders beliebt sind die Wanderungen entlang der Laguna Capri bis zu einem Aussichtspunkt an der Laguna de los Tres, von wo man einen spektakulären Ausblick auf den 3.405 m hohen Fitz Roy und den 3.128 m hohen Cerro Torre hat.

Im Nationalpark erlebt der Gast wirklich noch intakte Natur. Die Luft ist klar, man ist umgeben von den Geräuschen der Natur und kann sogar das Wasser aus den Flüssen trinken. Für die Übernachtung im Park stehen Zeltplätze und einfache Schutzhütten zur Verfügung.

Perito Moreno (Argentinien)

Der Gletscher Perito Moreno ist von El Calafate aus in ca. 1,5 Stunden zu erreichen. Er ist 4 km breit erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 195 km². Von seiner bis zu 60 m hohen Eiswand lösen sich immer wieder große Eisbrocke und kalben in den Lago Argentino. Im Park gibt es einige schöne Wanderwege, von wo aus man den Gletscher von verschiedenen Aussichtspunkten überblicken kann. Es sind auch Bootstouren möglich, wo man dem riesigen Gletscher vom Wasser aus „Auge in Auge“ gegenübersteht.

Punta Arenas & Puerto Natales (Chile)

Punta Arenas ist mit etwas über 100.000 Einwohnern die größte Stadt der Region. Sie wurde ursprünglich als Strafgefangenenkolonie gegründet und liegt gegenüber von Feuerland an der Magellanstraße. Auch wenn die Stadt häufig nur als Ausgangspunkt für Reisen nach Patagonien genutzt wird, gibt es doch auch hier einiges Reizvolle zu entdecken. Es gibt ein schönen Stadtkern mit restaurierten Gebäuden und ein interessantes Museum, welches über die Geschichte der Stadt und der Region erzählt.

Von Punta Arenas aus kann man außerdem wunderschöne Ausflüge zu der Pinguinkolonie am Seno Otway machen und von Dezember bis April bei Touren in den Nationalpark Francisco Coloane Wale beobachten. Der Hafen ist außerdem Ausgangs- und Ankunftsort für die Kreuzfahrtroute nach Ushuaia.

Puerto Natales ist mit knapp 20.000 Einwohnern deutlich beschaulicher als das 250 km südöstlich liegende Punta Arenas. Die Stadt liegt direkt am Ultima-Esperanza Fjord und bietet sich als Ausgangspunkt für Bootstouren zu den Gletschern Serrano, Balmaceda und Grey an. Außerdem lassen sich von dort aus, hervorragende Touren in den Torres del Paine Nationalpark unternehmen. Auf den Weg in den Nationalpark Torres del Paine bietet es sich an, einen Stopp an der Cueva de Milodon, einer prähistorischen Höhle, wo die Überreste eines riesigen Faultiers gefunden wurden, zu machen.

Ushuaia & Beagle Chanel (Argentinien)

Ushuaia ist die Hauptstadt von Feuerland und außerdem mit knapp 50.000 Einwohnern die am weitesten südlich gelegene Stadt der Welt. Sie liegt an den eisigen Gewässern des Beagle Chanals und ist An- und Abfahrtshafen für Expeditionskreuzfahrten in die Antarktis und nach Punta Arenas, aber auch für einfache Bootstouren zum weiter südlich gelegenen Leuchtturm „Les Eclaireurs“ und zu den Pinguin- und Seelöwenkolonien, die auf den felsigen Inseln liegen.

Die Stadt selber bietet mit seinen vielen farbig gestrichenen Fassaden ein buntes Bild und ist bestens auf die Bedürfnisse der Besucher aus aller Welt eingerichtet. Sehenswert sind auch die beiden Museen „Fin del Mundo“ und „Maritimo de Ushuaia“.

In der Umgebung von Ushuaia findet man dichte Wälder und Gebirgsketten, die hier ins Meer auslaufen. Schöne Ausflüge kann man im Winter in eines der Wintersportzentren machen, wo Skilanglauf, Schneeschuhtouren und Hundeschlittenfahrten angeboten werden. Natürlich bietet sich aber auch ein Besuch auf einer der typischen Haciendas oder im Feuerland Nationalpark an,

Nationalpark Feuerland (Argentinien)

Die Anreise zum Nationalpark Feuerland ist bereits ein Erlebnis. Ein Zug, der ursprünglich für den Gefangenen- und Materialtransport gebaut wurde, bringt die Reisenden von Ushuaia in den Nationalpark. Dort kann man dann viele schöne Wanderungen unternehmen. Der Park bietet verschiedenen Landschaften, von Wäldern und Seen zu Gebirge und feuchte Täler, wo eine Vielzahl von Tieren, wie z.B. Füchse, Guanakos, Kaninchen, Biber und Kondore leben. Eine besonders schöne Wanderung führt in die Bahia La Pataia, wo besonders gut Seevögel beobachtet werden können.

Peninsula Valdes (Argentinien)

Auf der Halbinsel Valdes können Sie je nach Jahreszeit u. A. Seelöwen, Pinguine und Wale beobachten. Ein ganz besonderes Highlight ist auch der Besuch der Pinguinkolonie in Punta Tombo, wo teilweise über 1 Million (!) Tiere leben. Aber auch das Inland der Halbinsel ist interessant. Hier leben unter anderem Nandus, Guanakos und Füchse.

Sie erreichen die Peninsula Valdes am einfachsten von dem Badeort Puerto Madryn. In der Umgebung gibt es außerdem Siedlungen, die von walisischen Einwanderern gegründet wurden und noch heute viele typische weiße Teehäuschen haben.

Wann sehe ich in der Regel welche Tiere

Wale: Von Mai bis Dezember; Delfine: Von November bis März; Seeelefanten: ganzjährig, von April bis August eingeschränkt; Orcas: Von Februar bis April & September bis November; Pinguine: Von September bis April. Ganzjährig gibt es Seelöwen, Maras, Choiques und viele Seevögel zu sehen.

Sehen Sie hier unsere Reisen nach Patagonien